Bajuwarisches Gepräge und zünftige „Musi“

Gelungen: Engelbacher Abend und Oktoberfest der Burschenschaft „Waldeslust“

eingestellt am 21.09.2015

Text und Fotos von Richard Kempe

Erstmals auf zwei Tage verteilt hat die Burschenschaft „Waldeslust“ Engelbach ihr beliebtes Oktoberfest: einen „Engelbacher Abend“ und einen Burschenschaftsabend mit Live-Musik und überwiegend Gästen aus befreundeten Vereinen. Das Experiment ist gelungen, am Ende waren alle zufrieden.

Pünktlich zum Auftakt der 182. Münchner Wiesn wurde in der Schutzhütte am Hasenacker und im nochmals erweiterten und beheizten Festzelt der Engelbacher Abend eingeläutet, bei dem nicht nur die Veranstalter mit zünftigen Lederhosen und feschen Dirndl hervorstachen. Geprägt war die Fete vorwiegend durch Lutz Schmidt und seinen Anhang, der das halbe Dorf zu einer urigen Geburtstagsfeier eingeladen hatte. Es wurde ein rauschendes Fest bis in den frühen Morgen. Knusprige Schweinshaxen, duftende Brezeln und knackige Würstl stillten den Hunger und sorgten dafür, dass das süffige Wiesn-Bier oder die spritzige Weiße bekömmlicher wurden. Die passende Musik dazu lieferte Christian König in bewährter Weise.

Zum Abend der Burschenschaften kamen von rund 20 eingeladenen befreundeten Vereinen aus der näheren und weiteren Umgebung Abordnungen von gut einem Dutzend Burschenschaften in unterschiedlicher Stärke. Genug jedenfalls, um das Zelt spürbar zu füllen. Die direkten Nachbarn aus Dexbach, Treisbach, Breidenstein, Frohnhausen und Wollmar gaben sich ebenso die Ehre wie aus dem Wittgensteinschen die Burschenschaft „Vergissmeinnicht“ Puderbach oder – klein aber fein – komplett in Tracht die Abordnung aus Steinperf, um nur einige zu nennen.

Für Live Musik sorgten an diesem Abend Tanja und René aus Kirchhain mit einem vielseitigen Repertoire, souverän auch bei nahezu allen Sonderwünschen aus dem Publikum.

Damit die Mädchen und Burschen der veranstaltenden „Waldeslust“ sich um ihre Gäste kümmern und auch selber feiern konnten, erhielten sie an beiden Tagen willkommene Hilfe bei der Bewältigung der Arbeit: Mitglieder des Männergesangvereins am Freitag und die Freiwillige Feuerwehr Engelbach am Samstag übernahmen den Thekendienst, während vorwiegend fleißige Mütter als Freiwillige sich um die Verpflegung der Gäste hervortaten. Allen stattete Burschenoberst Fabian Weigand im Gespräch mit dem HA herzlichen Dank ab.

Seit Jahren beliebt: Knusprige Schweinshaxn beim Engelbacher Oktoberfest

Verstehen zu feiern: Burschen der „Waldeslust“ Engelbach mit Oberst Fabian Weigand (rechts)

 

Live Musik mit Tanja und René aus Kirchhain

Eigene Zapfstelle eingerichtet: die Burschen- und Mädchenschaft aus Dexbach

Klein, aber fein: die Abordnung der Burschenschaft aus Steinperf